Sein ältester Sohn Fritz Pfeifer (*1925 +1997) wurde bereits mit 15 Jahren von seinem Vater mit
verantwortungsvollen Führungsaufgaben betraut.
Nach den Schrecken des Krieges und der
Rückkehr mit seinem Bruder Karl wirkte er
mit großer Sehnsucht nach Erneuerung und
positivem Geist bei der Gründung einiger
Genossenschaften und des Tourismusvereines
(damals Verschönerungsverein) mit. Als Zeichen
Ihrer Aufbruchstimmung stehen heute noch
die von den beiden Brüdern
gepfl anzten Kischbäume in der 3. Strasse.
Fritz Pfeifer
heiratet am 11.11.1948
Marianne Mittermair, welche sich hauptsächlich
um die Holzhäuschen, die Waschküche und Sauna kümmert.
4 Kinder werden dem Ehepaar geschenkt: Peter, Walter, Johanna und Paula
.

Fritz vermittelte Busreisen in ganz Südtirol und schrieb ein Informationsheft, das bis heute, in immer
wieder erweiterter Form gedruckt wird. Er pflegte sehr viele Freundschaften und war gerne im ganzen Land
mit seinen Gästen und Freunden unterwegs. Ausserdem baute er das Gasthaus in mehreren Schritten
zu seiner heutigen Grösse mit Sonnenterasse und grossem Speisesaal aus.
Kegelbahn und Weinlaube
In den 60er Jahren wurde der Keller zeitgemäß zu einem Unterhaltungs- und Tanzlokal ausgebaut
und dort fand die erste automatische Kegelbahn Südtirols Platz. Heute noch erzählt man sich
vom Vinschgau bis ins Pustertal von der „Hetz“ die man im Steiner Keller hatte. Viele Südtiroler Ehepaare
haben sich hier kennengelernt. Die Hotel- und Campinggäste trafen sich hier mit den Ortsansässigen
und so wurde jeder Abend bei Tanz und Wein zum Erlebnis.


In den 70er Jahren wurde
eine große Waschküche gebaut
und daraufhin konnte
eine jahrelange Zusammenarbeit
mit RotelTours entstehen.
Die vorhandenen Weinlauben wurden bei der Gestaltung des Campingplatzes beibehalten.
Die Sensation war 1962 der Bau des Schwimmbades, denn dieses wurde auch von der einheimischen
Bevölkerung mit Begeisterung genutzt.


Die ersten Campingtoiletten waren noch im Hotel untergebracht bis am Freibad neue entstanden.
1966/1968 entstanden die 29 Holzhäuschen und der Mini-Golf-Platz.
Die öffentliche Sauna wurde 1974 fertiggestellt und fortan von Einheimischen und Gästen
bis Anfang der 90er Jahre gerne genutzt.
Der älteste Sohn Peter Pfeifer übernimmt 1971 die Verwaltung des Campingplatzes und ist seitdem
dort mit Leib und Seele beheimatet. Als „der Mann mit der blauen Schürze“ ist er immer zum Scherzen
aufgelegt und freut sich ganz besonders, wenn er mit „seinen Gästen“ die Gegend erkunden kann.
Denn der Campingplatz liegt ihm einfach sehr am Herzen.
Tradition und Moderne
Bereits in dieser Zeit war der Camping Steiner im Sommer Ziel für Gäste aus ganz Europa,
wie aus den Niederlanden und Dänemark, was damals noch selten war. Einige unserer Stammgäste
aus Deutschland, Niederlande/Belgien und Dänemark sind heute bereits in der 3. Generation in Leifers.
Durch seine offene Art lernte Peter Pfeifer diese Sprachen mit Leichtigkeit. Viele Gäste freuen sich
darüber, sich auch im Ausland in Ihrer Sprache zu unterhalten. Vor allem die Familien waren in den
Ferienzeiten mit Zelten und Zeltwagen unterwegs. Das Hauptreisegefährt heute ist der Caravan.
Auch fi nden sich unter den Gästen mehr Paare die das milde Klima im Frühjahr und Herbst genießen.
1988 muss Peter aus familiären Gründen auch das Hotel übernehmen. Dank der fl eissigen Mithilfe
seiner Frau Olga und dem engagierten Steiner-Team kann auch dieser Betrieb mitgeführt werden.
Leider konnte aber in den Folgejahren nicht mehr die gesamte Zeit in den Camping investiert werden
und die Gäste bekamen das Paar Olgar & Peter manchmal selten zu Gesicht.
Aufgrund neuer Sicherheitsbestimmungen verschönerte er den inzwischen sehr veralteten
SteinerKeller und das Treppenhaus und damit auch die Fassade im Hotel.
Der Steiner-Keller mit seinen Gewölben und rustikalen Stil ist für geschlossene Törggelegruppen
oder private Feiern vorgesehen.
Unser bis heute treuer Mitarbeiter Reinhard übernahm viele Aufgaben am Campingplatz und ist heute,
nach bald 30 Jahren der gute Geist am Platz, Ansprechpartner für die Gäste und „im Häuschen“ an der Theke.

In den Jahren 1979 und 1986 werden Petra und Claudia geboren. Wir sind beide seit unserer Kindheit
gerne im Betrieb unserer Eltern tätig und der Gastbetrieb ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken.

2006 wurde das moderne Sanitärgebäude am Campingplatz eröffnet .
2007 im letzten Umbau im Hotel wurde das Bild der offenen Hotelhalle mit dem eleganten Aufgang komplettiert.
Wie man überhaupt feststellen kann, dass bei den Veränderungen in den vergangenen zehn Jahren das
Hauptaugenmerk immer auf höchste Qualität gelegt wurde.